Toggenburg

Der Ausgangspunkt unserer Toggenburg Tour ist der Parkplatz direkt im Zentrum von Wildhaus.

Informationen rund um Wildhaus und das Toggenburg findet ihr unter Toggenburg Touristik.

Eine Wanderkarte findet ihr unter Wanderkarte Toggenburg.

Am hinteren Ende startet unser Weg nach Gamplüt hinauf. Wir haben den Weg Nummer 6 bis Gamplüt genommen.

Das Windrad führt schon von weitem den Weg zur Bergstation und zum Gasthaus.

Wer sich den kurzen Weg hinauf ersparen möchte kann auch die Seilbahn benützen.

Infos zur Bahn und zum Gasthaus findet ihr unter: www.gamplüt.ch

Die Wolken haben uns heute leider den Blick auf den Säntis und auf die Churfirsten versperrt.

Sicht Richtung Säntis.

Sicht auf die Churfütsen.

Von Gamplüt aus geht es entweder weiter in die Berge hinauf oder aber wieder gemütlich talwärts.

An der Bergstation gibt es Trottinetts zu mieten um ganz bequem wieder ins Tal zu kommen.

Wir haben uns für die gemütlichere Variante entschieden und sind zu Fuß ins Tal spaziert. Dabei haben wir die wunderschöne Aussicht sehr genossen.

Direkt neben dem Parkplatz befindet sich ein Wohnmobilstellplatz (Stellplatz Hofparkplatz – Wildhaus) der aber einiges an Auffahrkeilen benötigt um einigermaßen gerade zu stehen.

Am Nachmittag haben wir eine kleine Velotour nach Unterwasser unternommen. Dort haben wir den kleinen Ort erkundet.

Die Talstation der Iltiosbahn ist der Startpunkt am zweiten Tag.

Aktuell ist die Standseilbahn nicht in Betrieb. Die Talstation wird komplett neu gebaut und soll zum Winterbetrieb 2024 wieder startklar sein.

Link zur Projektseite: Neubau Bahnhof Unterwasser und Erneuerung Standseilbahn Iltios (chaeserrugg.ch)

Während der Bauzeit fährt ein Ersatzbus zur Bergstation und zum Berggasthaus Iltios.

Wir sind auf unsere Velos gestiegen und haben zuerst die Schwendiseen besucht.

Infos: Schwendisee (Wildhaus, SG) – schweizersee.ch

Von dort aus hatten wir einen herrlichen Blick auf den Säntis.

Es lohnt sich hier sich eine Auszeit zu nehmen und um die Moorseen zu laufen. Zusätzlich kann auch im See gebadet werden. Aber bitte Vorsicht, im See gibt es Blutegel welche auch zur medizinischen Therapie verwendet werden.

Schwendisee Blutegel – schweizersee.ch

Nach einer kurzen Velostrecke haben wir das Bergrestaurant Iltios erreicht.

Von hier aus gibt es verschiedene Möglichkeiten weiter zu gehen.

– Rast im Berggasthaus mit großem Kinderspielplatz: Bergrestaurant Iltios im Chäserrugg Gebiet im Toggenburg (chaeserrugg.ch)

– Hinauf auf den Chäserrugg zu Fuss oder mit der Luftseilbahn

– Wanderung zur Alp und  Bergstation Sellamat

– … und viele weiter Möglichkeiten.

Wir haben uns für eine kleine Rast entschieden und sind dann mit dem Velo wieder ins Tal gefahren.

Von Unterwasser ist es nur ein kleiner Spaziergang um die Thurwasserfälle mit seinen 2 Stufen und einer Gesamthöhe von 23 Metern zu besichtigen.

Ausflugtipp: Thurwasserfälle (regionales-ostschweiz.ch)

Am dritten Tag ging es mit dem Velo nach Alt St- Johann und zurück. Nach einer kleinen Pause sind wir mit dem Wohnmobil dann über Alt Sankt Johann, Nesslau nach Wattwill gefahren. Ein Rundgang durch die schöne Stadt und entlang der Thur war ein schönes Erlebnis.

Am Abend fuhren wir zum Wohnmobilstellpatz in Gähwil (Wohnmobil Stellplatz Iddaburg Gähwil (wohnmobil-stellplatz.ch)

Der letzte Tag unserer Toggenburg Tour führte uns zum Wallfahrtsort St. Iddaburg mit Grotte, Kapelle und Restaurant (Iddaburg Wallfahrtsort).

Es gibt verschiedene Wanderwege um auf die Iddaburg zu kommen. Wir haben uns für den Hin- und den Rückweg jeweils für unterschiedliche Wege mit schönen Aussichten entschieden.

Viele Grüße aus dem Toggenburg

Karin und Klaus

Wanderung Masescha-Gaflei-Masescha

Am Vorabend habe wir uns Gedanken gemacht, wie wir dem Nebel im Rheintal entkommen können.

Nach verschiedensten Überlegungen haben wir und für das kleine Land Liechtenstein als Ausgangsort entschieden.

In Liechtenstein gibt es einige Wanderwege. Eine Übersicht findet ihr unter: https://tourismus.li/fileadmin/Dokumente/Wanderguide_Liechtenstein_Web.pdf.

Wir haben den „Alpspitz – Liechtensteins  erstes Gipfelkreuz“ (Seite 31) ins Auge gefasst.

Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Gaflei. Dort angekommen waren die Parkplätze leider schon belegt.

Daher sind wir einige Kurven zurück gefahren und haben in Masescha (1240 m) einen freien Parkplatz gefunden.

Da wir darauf nicht vorbereitet waren, haben wir nach Wanderschilder Ausschau gehalten. Auf einem nahe gelegenen Weg starteten wir dann unsere heutige Wanderroute. Wir wissen noch nicht was uns erwartet und gehen den Weg und lassen uns überraschen.

Der erste Teil der Wanderung führte uns auf dem „Walser Sagen Weg“ entlang durch eine Mischung aus Wiesen und Wald.

https://regio.outdooractive.com/oar-liechtenstein/de/tour/themenweg/walsersagenweg/19878116/

Schon bald hatten wir eine wunderschöne Aussicht auf das Nebelmeer und die darüber liegenden Berge.

Der Säntis thronte hoch oben über den Wolken im strahlend blauen Himmel. Davor befindet sich die vorgelagerten Berge mit Wildhaus (Taleinschnitt) – Staubern – hoher Kasten – bis an den im Nebel versunkenen Bodensee.

Bei Profatscheng (1110m) nahmen wir die Wegkreuzung in Richtung Norden um auf den Weg nach Gaflei zu kommen. Kurz nach dem Beginn des Waldes mussten wir auf den nach Osten abzweigen.

Der jetzige Weg führte uns vorwiegend im Wald serpentinenartig in die Höhe. Weit oben wurde der Wald lichter und führte uns zum Aussichtsturm bei Gaflei. Dort wurden wir mit einer wunderbaren Aussicht auf das gesamte Rheintal überrascht.

In Gaflei (1500m) angekommen haben wir leider nur für eine kurze Strecke einen Wanderweg. Den letzten Teil unserer Wanderung mussten wir auf der Autostraße gehen.

Nach etwa 3h Wanderzeit mit kleinen Pausen und ca. 400 Höhenmeter sind wir an unserem Ausgangsort Masescha angekommen. Es war eine wunderschöne Wanderung bei strahlend blauen Himmel mit viel Sonnenschein.

Wir werden ganz sicher wieder einmal nach Liechtenstein zum Wandern kommen.

Viele Grüße

Karin und Klaus

Langlaufen im Appenzellerland

Am Samstag den 12. Januar 2019 machten wir uns mit dem Auto auf den Weg in Richtung Gais, das im Appenzellerland liegt. Bei leichtem Schneefall, viel Wind und -1 Grad ist unser Ziel das Langlaufzentrum bei der Starkenmühle in der Nähe von Gais. Von Altstätten im Rheintal aus kommt man mit der Appenzellerbahn auch gut nach Gais mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Haltestelle Rietli liegt direkt vor dem Eingang zu der Loipe.

Es ist das erste Mal, dass ich hier die Lopie benütze. Daher bin ich sehr gespannt, wie die Strecke ist.

Unter www.langlauf-gais.ch sind die wichtigsten Loipeninfos beschrieben. Das Langlaufzentrum liegt auf einer Höhe von etwa 850 Metern und hat daher nicht immer Schnee. Der Loipenbericht gibt Auskunft, welche Loipen geöffnet sind.

Es gibt eine spezielle Herzloipe, welche 3km lang ist und dabei gerade einmal 30 Höhenmeter zu bgewältigen sind. Daher ist diese Loipe auch für weniger geübte gut laufbar. Die größte Runde geht über 13,5 km und führt über den auf 1167 Meter hoch gelegenen Hirschberg. Je nach Fitness können die einzelnen Loipenstücke aber auch mehrfach befahren werden. Es schliesst sich immer eine Loipe an die andere an. Daher kann die individuelle Strecke einfach selbst bestimmt werden.

Die Loipe kann sowohl im klassischen Stil oder auch im Skating befahren werden. Die Loipen erstrecken sich zwischen der Starkenmühle, dem Sammelplatz und dem Hohen Hirschberg.

Es gibt entlang der Loipe mehrere Einkehrmöglichkeiten.

Die Sturmbeiz bei der Starkenmühle hat seinen Namen dem Sturm Lothar zu verdanken. Damals stand ein Festzelt auf dem Platz, welches vom Sturm mitgenommen wurde. Darauf hin wurde die Sturmbeiz errichtet und hat bisher jedem Sturm stand gehalten. Die Sturmbeiz ist im Sommer und Winter geöffnet. Daher kann sie im Sommer auch zu einer Pause während einer Wanderung genutz werden.

Das Restaurant Hoher Hirschberg ist auf 1167 Meter.  Eine Loipe führt direkt zu diesem Ausflugsziel. Oft kann auf dieser Höhe die nebelfreie Aussicht auf das Alpsteinmassiv und das Rheintal genossen werden. Appenzeller Spezialitäten werden angeboten wie; Gerstensuppe, Siedewurst mit Hörnli und Apfelmus, Käseknöpfli mit angeschwitzten Zwiebeln und Nussgipfel aus der hauseigenen Bäckerei. Es findet sich sicher für jeden etwas passendes.

In und um Gais herum gibt es noch einige Einkehrmöglichkeiten mehr.

Für mich führte die Loipe heute von der Starkenmühle über Hackbüel, Zwiseln zum Sammelplatz und wieder zurück. Zwischen Zwieseln und Sammelplatz galt es eine etwas größere Höhendifferenz zu bewältigen. Die Strecke ist sehr abwechselungsreich und ich werde sie sicher wieder einmal besuchen.

Als Alternative zum Langlaufen können auch die Winterwanderwege für einen gemütlichen Spaziergang genutzt werden.

Frohe Wintertage und viele Grüsse

Klaus und Karin

Motorboot-Tour Zehdenick – Potsdam

Im Frühjahr trafen wir uns mit Doris und Lory in der Nähe des Kaiserstuhls. Wie der Zufall es wollte, verbrachten wir gerade beide dort in der Nähe unseren Urlaub. Sie erzählten uns von ihren schönen Touren in und um Berlin herum mit ihrem Motorboot. Damit war die Idee geboren, auch einmal eine solche Tour zu unternehmen. Im Laufe des Jahres reifte dieser Vorschlag und nach unserem Sommerurlaub buchten wir die Peter Pan mit Liegeplatz in Zehdenick.

Anfang Oktober war es so weit. Wir sind von Zehdenick aus 1 Woche mit der Peter Pan (Linssen 290 Sedan von PUUR Yachtcharter) auf den Berliner Gewässern unterwegs gewesen. Nach vielen Jahren mit Segelyachten war dies eine neue Erfahrung für mich.

Um nicht die ganze Strecke bis nach Berlin auf einmal fahren zu müssen, haben wir uns bereits am Freitag auf den Weg nach Zehdenick gemacht. In Bad Klosterlausnitz nahe der Autobahn A9 haben wir übernachtet. Nach der Stärkung am reichhaltigen Frühstücksbüffet sind wir dann weiter nach Zehdenick gefahren.

Dort hat uns bereits Günter von der Marina in Zehdenick erwartet, der uns die Peter Pan ausgezeichnet übergeben hat. Nach dem Einräumen der Peter Pan haben wir uns dann gleich auf den Weg gemacht. Schleusenerfahrung hatten wir bis zu diesem Zeitpunkt nicht. Es wurde uns dafür ausführlich erklärt, wie wir uns zu verhalten haben. Die ersten Meter mit der Peter Pan waren noch etwas gewöhnungsbedürftig, da er etwas anders reagiert als eine Segelyacht. Dank dem Bug- und Heckstrahlruder war es recht einfach das Motorboot zu bewegen. Auf den ersten Schleusengang mussten wir etwas warten, das vorausfahrende Motorboot hatte bereits den Schleusengang angefordert. Das Motorboot hat uns dann bis zur Lehnizter Schleuse begleitet. In den insgesamt 4 Schleusen konnten wir noch einige Tipps in Erfahrung bringen. Es machte uns Spaß und wir hatten uns immer neuen Herausforderungen zu stellen.

Die erste Station war beim WSC Lehnitz e.V.. Dort wurden wir nach dem Anlagen sehr freundlich willkommen geheißen. Nach dem Anschließen des Landstromes und schon zu etwas vorgeschrittener Uhrzeit haben wir uns mit dem Schlüssel in der Tasche auf den Weg zur Pizzeria Amarone gemacht. Dort konnten wir ausgezeichnet italienisch speisen. Den Rückweg fanden wir ohne Probleme und sind dann recht müde in die Koje gefallen. Es dauerte nicht lange, bis wir geschlafen hatten.

Der zweite Tag führte und bis nach Potsdam zur Marina am Tiefen See. Es war ein wunderschöner sonniger Tag bei angenehm warmen Temperaturen. Das nutzten wir dazu das Variodeck (Panoramadach) zu öffnen. Im Tegeler See nördlich von Valentinswerder genossen wir unser  Mittagessen. Durch den Innensteuerstand und die Pantry im gleichen Raum war es für uns sehr angenehm, da wir uns immer im gleichen Raum aufgehalten haben. Bei einem Motorboot mit Außensteuerstand wäre dies nicht möglich gewesen.

Den schönen Sonntag nutzen sehr viele Wassersportler auf dem Gebiet zwischen Spandau und Potsdam um ihr Segelboot noch einmal zu bewegen. Dies hatte zur Folge, dass wir uns mühsam durch die vielen Segler, Kajakfahrer, Frachtschiffe und Ausflugsdampfer hindurch manövrieren mussten. Jetzt konnte ich mich einmal in die Lage eines Motorbootfahrers versetzen und es war wirklich nicht einfach. Ich war froh, dass dies der einzige Tag mit so vielen Wassersportlern blieb.

Schleuse Spandau

 

Ausflugsschiff Havel Queen

 

Unter der Glienicker Brücke hindurch, vorbei am Schloss Babelsberg führte uns der Weg zur Marina am Tiefen See. Dort angekommen hatten wir den Hafermeister angerufen, welcher uns freundlich beim Anlegen geholfen hatte, was aber nicht wirklich nötig gewesen wäre.

Schloss Babelsberg

 

Den nächsten Tag verbrachten wir mit dem Fahrrad in Potsdam.

In Potsdam besuchten wir am Vormittag die Freundschaftsinsel, die St. Nikolaikirche, das holländische Viertel und natürlich das Schloss Sanssouci. Durch das kühle Wetter stärkten wir uns auf dem warmen Schiff am Mittag. Nachmittags besuchten wir die Glienicker Brücker und informierten uns dort über die Geschichte der Brücke. Am Ufer entlang ging es weiter zum Schloss Cecilienhof, durch die Innenstadt und wieder zurück zur Marina.

Schloss Sanssouci

 

Holländisches Viertel

 

Am Dienstag hatten wir uns vorgenommen, Potsdam auf den Kanälen zu umrunden und im großen Wannsee zu übernachten. Nach dem Ablegen in der Marine am tiefen See ging es über den Templiner See, Schwielowsee zur Insel Werder. Es ist dabei immer eine Herausforderung, sich durch die schmalen Kanäle mit den vielen Tonnen hindurch zu bewegen. Am Schiffsanleger in Werder machten wir eine Pause und nutzten diese zu einem kleinen Spaziergang auf der Insel. Sicherlich haben wir nicht alles von diesem wunderschönen Örtchen erkunden können, daher werden wir an diesem idyllischen Ort wieder mal halt machen.

Auf der Fahrt im großen und kleinen Zernsee konnten wir viele kleine Häuser, Bootsanleger und andere Dinge entdecken. Der Sacrow-Paretzer-Kanal war im Vergleich dazu recht langweilig. Am Ende des Kanals lagen ein paar nette Ferienhäuschen mit den dazugehörigen Booten.

Die Fahrt führte uns weiter durch den Jungfernsee, zwischen der Pfaueninsel und dem Wannsee hindurch in den großen Wannsee. Die Wahl des Hafens viel bei den vielen verschiedenen Häfen nicht leicht. Wir machten letztendlich beim Potsdamer Yacht Club fest. Dort konnten wir bei stürmischem Wind ein paar Optis bei deren Training zuschauen. Im Hafen lagen bereits einige 2.4mR Yachten welche für die Internationalen Deutschen Meisterschaften angereist waren.

Nach einer etwas bewegten Nacht sahen wir einigen Yachten zu, wie sie den Hafen für eine Regatta verlassen haben. Der Wind hatte noch etwas Energie und so sind viele Segler mit gerefftem Großsegel hinaus gefahren.

Nach dem Ablegen fuhren wir über den kleinen Wannsee, Pohlesee, Stölpchensee in den Griebnitzsee. Das besondere im letzten sehr schmalen Kanal ist, dass eine Begegnung von Booten nicht möglich ist. Daher können die Boote nur abwechselnd alle halbe Stunde den Kanal in die eine oder andere Richtung durchfahren. Eine etwas weitere Fahrt führte über die scharfe Lake und Spandau in Tegeler See. Nach einer kleinen Stärkungspause fuhren wir weiter bis nach Lehnitz bei Oranienburg. Wegen Brückenbauarbeiten konnten wir leider nicht direkt nach Oranienburg hinein fahren.

Am nächsten Vormittag unternahmen wir eine Fahrradtour um Oranienburg zu erkunden. Am Schlosspark waren Hinweistafeln errichtet, wo wir zur Geschichte dieser einzigartigen Stadt einiges lernen konnten. Die Stadt selber ist durch ein kleines Stadtzentrum geprägt, das immer grüner wird, je weiter man das Zentrum verlässt. Zurück beim WSC Lehnitz legten wir ab und fuhren zur Lehnitzer Schleuse. Dort angekommen wurden wir von der Wasserschutzpolizei kontrolliert. Es war eine sehr angenehme Polizistin, welche unsere Bootsunterlagen und den Fahrausweis kontrollierte. Da wir alles vorschriftsmäßig mitführten, war dies kein Problem für uns. Ein Kompliment ist das auch an das Charterunternehmen PUUR Yachtcharter.

Bei der Ausfahrt aus der Lehnitzer Schleuse mussten wir kurz warten, da der Motor eines Frachtschiffes nicht starten wollte. Wir konnten seitlich am Frachter vorbeifahren und damit unsere Fahrt fortsetzen. Nach einiger Zeit haben wir den Oder-Havel-Kanal verlassen und sind in den  kleineren Malzer-Kanal eingefahren. In Liebenwalde fanden wir vor der Brücke noch ausreichend freie Liegeplätze und haben daher dort festgemacht. Der freundliche Hafenmeister der Marina Liebenwalde half uns beim Anlegen.

Peter Pan / Linssen 290 Sedan

 

Es ist bereits wieder Freitag geworden und so mussten wir uns auf den Heimweg Richtung Zehdenick begeben. Davor unternahmen wir einen größeren Spaziergang durch Liebenwalde. Auf dem Rückweg zum Hafen hatten wir uns noch sehr nett mit einem Herrn in einer Gartensiedlung unterhalten. Es wurde uns klar, warum es so viele Ferienhaussiedlungen um Berlin herum gibt. Die „Städtler“ möchten nicht nur ihre Großstadt sehen und fahren daher sehr gerne in die Berliner Umgebung. Fahrradtouren unternehmen, Angeln an der Havel oder Spaziergänge in der Natur bieten eine gute Abwechslung und Erholung.

Die letzten beiden Schleusen waren keine Herausforderung mehr und wie durchfuhren sie als ob wir nichts anderes tun würden. Das Besondere an der Zehdenicker Schleuse ist, dass das Wasser nicht von den Toren her in die Schleusenkammer hineinfließt sondern in der Mitte der Schleuse herausbraust. Dort sind auch entsprechende Markierungen angebracht.

Zurück in der Marina Zehdenick wurden die üblichen Rückgabevorbereitungen getroffen. Der Dieseltank wurde gefüllt und der Abwassertank geleert. Das letzte Mal in einen sehr engen Liegeplatz einfahren war schon fast Routine. Die Rückgabe am Samstag verlief ohne Probleme.

Aus der zurückliegenden Woche konnten wir viele spannende und neue Eindrücke mitnehmen. Es war eine sehr schöne Erfahrung, wir haben uns viel in der Natur aufgehalten, sind durch die bewaldeten Kanäle gefahren und konnten uns super gut vom Alltag erholen. Nicht zu vergessen sind die artenreichsten Tiere die wir vom Motorboot aus gesehen haben. Wir werden sicher wieder einmal eine Motorboot Tour machen.

Viele Grüße Karin und Klaus

Treibjagd im Harderwald

Revierjäger im Oberrieter Harder Wald luden zur Treibjagd ein. Diese fand am 25. November 2017 statt.

Morgens um 08.30 Uhr versammelten sich ca. 20 Personen beim Fuchsplatz 611 M.ü.M. unterhalb des Montlinger Schwammes auf St. Galler Boden. Die Personen setzten sich aus Pächter des Jagdrevieres Harder Wald und Gast-Jägern sowie vielen Treibern zusammen. Selbstverständlich waren auch einige Jagdhunde dabei um die Treiber zu unterstützen. Der Jagdobmann verteilte die verschiedenen Stände der Jäger ein. Eine kurze Sicherheitsanweisung über bejagte Tierarten, Schonzeiten, Schiesszeiten, Kugelfänge und allgemeine Sicherheitsvorkehrungen wurden vom Jagdleiter kommuniziert. Die Treiber wurden in Gruppen aufgeteilt. Bevor ein Waldstück getrieben wurde, konnte der Triebführer sich an den Landkarten orientieren. Den Jagdtreibern wurde die Zeit vorgeschrieben, was ganz wichtig war, um einheitlich ein Waldabschnitt zu treiben.

Der Start dieses ersten Jagdtriebes war morgens von 09.45-11.45 Uhr. Bereits bei diesem ersten Jagdtrieb wurde ein Reh erlegt.

Das Mittagessen wurde in der Wogalp auf 882 M.ü.M. eingenommen. Die mitgebrachten Würste konnten über einem offenen Feuer gebraten werden. Um das Feuer zu stehen und sich zu wärmen bedeute auch, dass so manches Gespräch über die Jagd zustande gekommen ist. Diesen Zusammenhalt und die Freude über die Natur und die Jagd waren spürbar. Einen feinen Kaffee mit einem Stück Russenzopf rundete das Mittagessen ab. Gestärkt konnte der zweite Nachmittagstrieb von 13.45-15.45 Uhr aufgenommen werden.

Nachmittags wurde wiederum ein Reh erlegt, das die Treiber aufgescheucht hatten. Die Jäger die je ein Tier erlegt hatten, wurde die Hand gegeben und gratuliert. Das heisst in der Jägersprache: „Weidmanns heil – Weidmanns dank“.

Über die Einladung freuten wir uns sehr, weil wir die Jagdgesellschaftsmitglieder, Pächter und Gäste kennenlernen konnten. Eine Treibjagd in der Nähe die Einblick gab, das wunderschöne Waldstück aus nächster Nähe noch viel besser kennen zu lernen. Das nette aufnehmen von vielen Jägern war für uns eine persönliche Bereicherung. Sie waren sehr freundlich und hilfsbereit, um möglichst grosse Jagderfolge an diesem Tag zu erzielen. Es war zu spüren, dass unter den Jägern einen guten Zusammenhalt war. Ein freundliches Miteinander, wohlwollen und Hilfsbereitschaft wird in dieser Jagdgesellschaft gross geschrieben.

 

 

Spaziergang an der Argen

Heute habe ich mit Karin einen Spaziergang bei allerschönstem Sonnenschein an der Argen entlang unternommen.

Von Oberdorf aus sind wir der Argen entlang Richtung Bodensee gelaufen. In der Mitte konnte wir einen kleinen Uferbereich mit mehreren angenagten Bäumen beobachten. Die Biber sind wieder am Bodensee zurückgekehrt. Es gibt dazu auch einige Berichte in den Zeitungen, z.B. hier.

Am Bodensee angekommen wurden wir von der Sonne und einer leichten Briese empfangen. Es war einfach herrlich, wieder einmal am Wasser zu sein. Die Kulisse hatte einiges zu bieten. Neben dem Bodensee und der Sonne konnten wir die schneebedeckten Berge im Hintergrund beobachten.

Es war ein herrlicher Tag heute, ein kleiner Vorgeschmack auf den Frühling.