Treibjagd im Harderwald

Revierjäger im Oberrieter Harder Wald luden zur Treibjagd ein. Diese fand am 25. November 2017 statt.

Morgens um 08.30 Uhr versammelten sich ca. 20 Personen beim Fuchsplatz 611 M.ü.M. unterhalb des Montlinger Schwammes auf St. Galler Boden. Die Personen setzten sich aus Pächter des Jagdrevieres Harder Wald und Gast-Jägern sowie vielen Treibern zusammen. Selbstverständlich waren auch einige Jagdhunde dabei um die Treiber zu unterstützen. Der Jagdobmann verteilte die verschiedenen Stände der Jäger ein. Eine kurze Sicherheitsanweisung über bejagte Tierarten, Schonzeiten, Schiesszeiten, Kugelfänge und allgemeine Sicherheitsvorkehrungen wurden vom Jagdleiter kommuniziert. Die Treiber wurden in Gruppen aufgeteilt. Bevor ein Waldstück getrieben wurde, konnte der Triebführer sich an den Landkarten orientieren. Den Jagdtreibern wurde die Zeit vorgeschrieben, was ganz wichtig war, um einheitlich ein Waldabschnitt zu treiben.

Der Start dieses ersten Jagdtriebes war morgens von 09.45-11.45 Uhr. Bereits bei diesem ersten Jagdtrieb wurde ein Reh erlegt.

Das Mittagessen wurde in der Wogalp auf 882 M.ü.M. eingenommen. Die mitgebrachten Würste konnten über einem offenen Feuer gebraten werden. Um das Feuer zu stehen und sich zu wärmen bedeute auch, dass so manches Gespräch über die Jagd zustande gekommen ist. Diesen Zusammenhalt und die Freude über die Natur und die Jagd waren spürbar. Einen feinen Kaffee mit einem Stück Russenzopf rundete das Mittagessen ab. Gestärkt konnte der zweite Nachmittagstrieb von 13.45-15.45 Uhr aufgenommen werden.

Nachmittags wurde wiederum ein Reh erlegt, das die Treiber aufgescheucht hatten. Die Jäger die je ein Tier erlegt hatten, wurde die Hand gegeben und gratuliert. Das heisst in der Jägersprache: „Weidmanns heil – Weidmanns dank“.

Über die Einladung freuten wir uns sehr, weil wir die Jagdgesellschaftsmitglieder, Pächter und Gäste kennenlernen konnten. Eine Treibjagd in der Nähe die Einblick gab, das wunderschöne Waldstück aus nächster Nähe noch viel besser kennen zu lernen. Das nette aufnehmen von vielen Jägern war für uns eine persönliche Bereicherung. Sie waren sehr freundlich und hilfsbereit, um möglichst grosse Jagderfolge an diesem Tag zu erzielen. Es war zu spüren, dass unter den Jägern einen guten Zusammenhalt war. Ein freundliches Miteinander, wohlwollen und Hilfsbereitschaft wird in dieser Jagdgesellschaft gross geschrieben.

 

 

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